Ein Leben ohne Magie der Bücher – unvorstellbar

Autoren teilen uns über ihre Bücher oftmals noch viel mehr als nur eine Geschichte mit. Es sind Sätze, die das gewisse Etwas haben. Die uns zum Innehalten bewegen und bei denen es sich lohnt, nochmals gelesen zu werden. Liebe Leser*innen, welche Magie in den Zeilen eines Buches stecken, lest gerne hier …  

Cornelia Funke schreibt in Ihrem Buch “Tintenherz”* eine logische Erklärung über die Magie der Bücher. Der Buchrestaurator Mortimer (Mo genannt) erklärte seiner Tochter Maggie:

“Jedes Buch sollte mit so einem Papier beginnen. Am besten mit einem dunklen: dunkelrot, dunkelblau, je nachdem, wie der Einband des Buches ist. Wenn du dann das Buch aufschlägst, ist es wie ein Theater: Erst ist da der Vorhang. Du ziehst ihn zur Seite, und die Vorstellung beginnt.” 

 

Bücher haben die Fähigkeit, einen vollkommen in den Bann zu ziehen. Wir lachen, weinen und fühlen mit den Hauptdarstellern mit.  

Die eigene Welt einfach für einige Zeit zu entschlüpfen – in eine neue Welt voller Abenteuer, Spannung, Liebe, Witz und Fantasie.  

Die Magie der Bücher

Die Schmöker beinhalten oft auch Sätze, die dazu anregen innezuhalten, die Augen zu schließen und auf die eigene Lebenssituation wirken zu lassen.   

Sie bringen uns Lösungen, Ideen, Visionen für Probleme, die uns gerade beschäftigen.  

Ebenso bringen sie uns zum Schmunzeln, wenn eine Äußerung Erinnerungen aus dem eigenen Leben hervorlocken.  

Andere Aussagen können unser Denken und Handeln bestätigen.  

Es ist bald so, als wenn genau diese Wörter geschrieben wurden, um uns auf andere Gedanken zu bringen und die Probleme aus einer anderen Perspektive zu sehen. Nicht immer benötigen wir ein Fachbuch. Oft reicht es schon, wenn wir aufmerksam die gedruckten Buchstaben von Romanen, Krimis oder Ähnlichem verinnerlichen.    

Das ist für mich die wahre Magie eines Buches.    

 

 

 

Hier sind einige Beispiele, die ich für Euch, liebe Leser*innen, ausgesucht habe.

Lasst sie einfach auf Euch wirken und spürt die Magie.  

 

1. Meine Suche nach einen neuen Blog Beitrag 

In dem historischen Roman von Bernhard Cornwell*, die Uhtred-Saga, habe ich Folgendes entdeckt. 

Die Wikinger und die Sachsen trafen sich auf einem Platz, um sich tüchtig auf die Nase zu hauen. Als ein Wikinger erkannte, dass die Sachsen weit mehr Krieger auf dem Feld aufstellten, meinte er, dass es doch Wahnsinn ist.  

Von seinem Freund bekam er die Antwort:  

“Im Wahnsinn liegt die Veränderung, in der Veränderung finden sich günstige Gelegenheiten und günstige Gelegenheiten bedeuten Reichtümer”. 

Das war die Idee zu einem Beitrag, den findet Ihr hier.   

 

2.Treffend ausgedrückt 

In dem historischen Roman von Helene Sommerfeld “Die Ärztin”* las ich Folgendes: 

Bei einer Auseinandersetzung zwischen der Ärztin Ricarda und ihrer Tochter Henny kam es zu einem Dialog mit viel Schuldzuweisung seitens der Tochter an ihre Eltern. Sehr unschön hatte Henny als Kind ihren Hund verloren. 

In dem Dialog sagte Ricarda zu ihrer Tochter:  

“Wie führen wir unser Leben? Geben wir anderen die Schuld, wenn etwas schiefgeht? Oder fragen wir uns auch mal: Was habe ich getan, dass es dazu kam?” 

 

3. Was mich zum Schmunzeln brachte 

Terry Pratchett erzählt im Scheibenwelt Roman “Total verhext”* Folgendes:   

Die Hexe Desidarat Holig hatte von Ihrer Großmutter folgende vier wichtige Ratschläge auf den “unerwartet kurvenreichen Lebensweg” mitgegeben bekommen:  

  • Traue nie einem Hund mit orangen Augenbrauen. 
  • Lass dir von deinen Verehrern immer den Namen und die Adresse geben. 
  • Gerate nie zwischen zwei Spiegel. 
  • Und zieh jeden Tag saubere Unterwäsche an. Du kannst nie wissen, wann du womöglich von einem durchgegangenen Pferd totgetrampelt wirst. Wenn sich anschließend herumsprechen sollte, dass du einen unappetitlichen Schlüpfer getragen hast, würdest du vor Scham vergehen. “ 

 Liebe Leser*innen Ihr werdet doch auch solche Sätze mitbekommen haben, oder?  

4. Beruhigend – ich dachte ich wäre alleine so veranlagt

John Strelecky berichtete in seiner Erzählung “Das Café am Rande der Welt”* wie er sich verfahren hat. Ausgerüstet mit einem aus dem Internet gedruckten Wegbeschreibung und sonst NICHTS an Kartenmaterial oder Navigationsgeräten fuhr er los. Ich fand mich so in der Beschreibung wieder. Spätestens bei diesem Absatz fand ich den Autor sehr sympathisch:  

“Eine Stunde später hatte ich mich heillos verfahren. Die einzigen Kreuzungen, die ich überquert hatte, waren klein und mit der Sorte Straßenschilder markiert, die einem sofort klarmachen, dass man ein Problem hat. Wenn man 40 Meilen lang keinen anderen Menschen gesehen hat und die Straße, auf der man sich befindet, mit dem Wort “Alte” beginnt, wie “Alte Landstraße”, dann sieht es gar nicht gut aus.” 

Weiß der Geier (ja, der weiß das) wie ich das immer wieder schaffe. Warum ausgerechnet dann mein Akku vom Handy leer ist und das Benzin sich dem Ende neigt.

 

5. Idee zum neuen Workshop – Start 2022 

Gute Geister* – The Help von Kathryn Stockett 

Ein Roman aus der Zeit der 60gern Jackson, Mississippi. Es geht um drei außergewöhnliche Frauen, die mit allen Konventionen brechen. Sie wollen etwas verändern und bringen etwas bis dahin Unmögliches zustande.  

Als die Hauptdarstellerin Skeeter erzählte, wie sie das erste Mal jemand hässlich nannte. Tränenüberströmt erzählte sie dem Dienstmädchen Constantine davon.  

Constantine fragte nur: “Und? Bist du`s?  

Und den wichtigen Satz:  

“Jeden Morgen, bis das du tot unter der Erde liegst, musst du das entscheiden. Du musst dich fragen: Will ich glauben, was die dummen Leute heut über mich sagen werden?” 

  

Allen Autoren dieser wunderschönen Welt möchte ich auf diesen Weg für die wunderbaren Bücher meinen allerherzlichsten Dank aussprechen.  

 

 Was für schöne Sätze haben Euch innehalten lassen? Gebt gerne einen Kommentar ab.  

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