Stell Dir vor: Du bist FREI

Voegel Robert

Egal in welchem Jahrhundert wir leben – unabhängig sein und somit in Freiheit leben, ist ein Herzenswunsch, den viele Menschen in sich tragen. Das zeigt uns im Umkehrschluss, wie viele sich in der Abhängigkeit befinden. 

Als ich den TierWalk “Die Botschaft der Vögel” empfangen habe, war mir nicht bewusst, wie sehr mich dieses Thema noch beschäftigen wird.  

Noch heute bekomme ich vor meinem geistigen Auge das Bild der Erde aus der Vogelperspektive und sehe, wie es in der Mitte grau ist und am Rand hell wird. 

Doch ich nehme eine Verschiebung wahr – der Rand wird heller. Das macht mir Mut. 

Die Abhängigkeit war schon lange vor diesen “unliebsamen” Zeiten da. Seit einiger Zeit wird sie extrem sichtbar – wie wir alle zurzeit erfahren dürfen. 

Nun könnten viele sagen: “Dann packe doch Deine Sachen und ziehe an den Rand”. 

Dieses Bild ist symbolisch. Für diesen Rand gibt es kein Gebiet auf der Erde. 

Es befinden sich am “Rand” diejenigen, die aus dem System der Abhängigkeit “ausgestiegen” und so in den inneren Frieden gekommen sind. 

Die Menschen, die am Rand leben, haben sich losgelöst von den Gedanken und Meinungen ihres Familiensystems oder auch aus dem Organisationssystem wie Freunde, Vereine, Nachbarn, Parteien, Arbeitsumfeld, Religionen und so weiter.  

Wie es beginnt 

Wir sind als Kinder auf unsere Eltern/Bezugspersonen angewiesen. Ohne sie könnten wir nicht überleben. In der Kindheit werden uns die Werte und Normen des Familiensystems übermittelt, die wir in uns speichern, ohne sie zu hinterfragen. Wir lernen uns anzupassen. 

Wenn wir dem Elternhaus “entschlüpfen”, meinen wir in die Unabhängigkeit zu gehen. Wir freuen uns – endlich eigene Bude, keiner der die Zeiten kontrolliert, niemand der nachfragt, warum wir die Nacht zum Tag machen und all die Dinge, die wir uns nun erlauben, ohne das uns auf die Finger geschaut wird. 

Doch das sind die Äußerlichkeiten, die uns weismachen, dass wir Unabhängigkeit sind. Innerlich sind wir weiterhin in den Systemen des Umfeldes tief verankert. Wir leben quasi das weiter, was uns vorgelebt wurde. Grundsätzlich ist es nicht schlecht, denn vieles, was uns beigebracht wurde, verhindert das wir verhungern und verdursten. 

Außerhalb des Familiensystems fangen wir an, uns nach denen zu orientieren, deren Gedanken und Meinungen mit uns in Resonanz gehen. Es ist wie eine große Familie. Wir fühlen uns verstanden und wohl im Schoße derer, die uns mögen. 

Was uns hindert 

Gedanken und Meinungen sind mit unseren Emotionen verknüpft.    

Die Gefühle, von denen wir überrascht wurden und bei denen wir keine Möglichkeit hatten, sie adäquat zu verarbeiten, sind die heutigen Emotionen, die in uns “eingelagert” sind.  

Was häufig unterschätzt wird, sind die übernommenen Emotionen unserer Vorfahren. Wir bekommen sie bei unserem Schlüpftag mitgeliefert und leben mit ihnen, ohne dass es uns bewusst ist.  

Wir werden “Emotional” bei bestimmten Ereignissen, denn sie erinnern uns an das frühere Erlebnis, in der das Gefühl entstanden ist. Bewusst benennen wir die heutigen Ereignisse als Ursache dafür, wenn wir “Emotional” werden. Dabei handelt es sich um Erlebnisse aus der Vergangenheit – ob nun eigenes Erlebnis oder das der Vorfahren.  

Eine Unabhängigkeit kann nur dann entstehen, wenn wir uns unserer Emotionen bewusstwerden, lernen damit umzugehen, um sie so in die Heilung zu bringen.    

Was wir tun können 

Verantwortung übernehmen.  

Erwachsene die Verantwortung übernommen haben: 

  • Betreiben keine üble Nachrede und zeigen nicht mit dem Finger auf andere Menschen, um sie für irgendetwas zu beschuldigen. Im Gegenteil, sie fragen sich, was sie dazu beigetragen haben, dass es zu dieser Situation gekommen ist und finden Lösungen.  
  • Üben keine Macht über die Menschen aus, die in Angst leben, krank sind oder anderweitige Hilfe benötigen und somit leichte Beute sind. Sie bieten eher an zu helfen, wenn es gewünscht ist – statt zu manipulieren.  
  • Wissen, dass jeder Mensch in seiner Art und Weise einzigartig ist, und sie werden keinen Menschen nach ihren Meinungen und Gedanken verurteilen und beurteilen. 
  • Nehmen Begegnungen mit Menschen als Geschenk war und als eine Momentaufnahme. Sie sind sich im Klaren, dass sie niemals in der Lage sein werden, einen Menschen voll und ganz zu kennen.
  • Spüren das Urvertrauen in sich und wissen das alles zu rechter Zeit am richtigen Ort ist, sodass sie die Möglichkeit haben den Weg ihres Herzens zu gehen. 
  • Leben im natürlichen Rhythmus der Natur und erkennen ihre Wunder an.
  • Sind im Vertrauen, dass es von allem genug gibt und das jeder jederzeit die Möglichkeit hat, in Hülle und Fülle zu leben.
  • Haben die Dankbarkeit als ihren ständigen Begleiter.
  • Leben statt sich leben zu lassen. 

Wie wir es tun können 

Gehe in die Stille 

Innerer Frieden und somit die Unabhängigkeit entstehen in der Stille. In der Stille sind wir uns sehr nah und können wahrnehmen, wie wir am Leben teilnehmen möchten.  

Jeder hat da so seine eigene Vision und Idee mit dem Verstand entwickelt – doch genau genommen finden wir in der Stille den genauen Hinweis.  

Wenn wir bereit, sind unseren Geist zu beruhigen, indem wir die Emotionen heilen und unseren Verstand bereinigen, dann bekommen wir den direkten Zugang zu unserer Seele.  

Unsere Seele beinhaltet unser wahres Wissen.    

Wir empfangen die Botschaft unseres Herzens und können direkt durchstarten, um das zu tun, was wir schon immer wollten. Unabhängig von dem Umfeld in dem wir uns befinden.  

Das haben wir nie gelernt – oder besser gesagt, die wenigsten haben von Ihren Eltern diese Gabe in die Stille zu gehen, vermittelt bekommen.   

Doch warum nicht jetzt damit anfangen?   

In sich hineinzuhorchen, um festzustellen, was Du wirklich möchtest.  

Vielleicht ist es was ganz anderes als bisher angenommen.

 

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2 Kommentare bei „Stell Dir vor: Du bist FREI“

  1. […] den Menschen, die im außen nach Wundern, nach Lösungen und nach Wegweisern suchen, wird diese Art und Weise […]

  2. […] hat dieser Leitgedanke ausgedient. Wir leben in einer Freiheit, in der wir unser Leben so gestalten dürfen, wie wir es möchten. Es werden keine “Zweckehen” […]

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